Der Verein

„Ein Land mit nur einer Sprache und einer Sitte ist schwach und gebrechlich. Darum ehre die Fremden und hole sie ins Land.“
Stephan I (975-1038) erster König von Ungarn

 

Internationaler ökumenischer Arbeitskreis  „Hand in Hand“e.V.

Der internationale ökumenische Arbeitskreis „ Hand in Hand“ hat sich nach 28 Jahren eine neue Rechtsform gegeben.
Bis zu dem Schritt, einen gemeinnützigen, eingetragenen Verein zu gründen, sind viele Überlegungen vorausgegangen.
Bereits 1988 haben sich einige Frauen und Männer zusammengefunden, um sich für die Interessen der damals zugewiesenen Flüchtlinge in Herzogenrath einzusetzen.
Wir nannten uns zu der Zeit Ökumenischer Arbeitskreis gegen Fremdenfeindlichkeit. Unsere ehrenamtliche Aufgabe bestand darin „ Lobby für Flüchtlinge zu sein“
Wie wichtig unsere ehrenamtliche Arbeit war, wurde besonders deutlich als es 1991/92 in der Städtischen Unterkunft in der Weststraße zu gefährlichen Übergriffen auf die Flüchtlinge kam. Spontan haben wir eine Telefonkette gebildet. Über 24 Personen hatten sich bereit erklärt im Notfall den Flüchtlingen vor Ort beizustehen. Einige Ehrenamtler aus dieser Zeit sind auch heute noch aktiv beim Ökumenischen Arbeitskreis „ Hand in Hand“ Diesen Namen haben wir uns 1998 gegeben.
Wir haben viel Hilfe und Zuspruch in der Bevölkerung erfahren, besonders im Stadtteil Kohlscheid.
Hier waren es auch die kath. Pfarre St. Katharina und die ev. Lukas-Gemeinde, die uns sehr unterstützt haben. Die Stadt Herzogenrath hat uns für die wöchentlichen Treffen mit Flüchtlingsfamilien Räumlichkeiten im Bürgerhaus Kohlscheid zur Verfügung gestellt.
Durch eine gemeinsame Initiative des Ökumenischen Arbeitkreises Hand in Hand, der ev.Kirchengemeinde Herzogenrath und der Stadt Herzogenrath kam es 1992 zu der Einrichtung einer hauptamtlichen Flüchtlingsberatungsstelle bei der ev. Kirchengemeinde.
Diese Stelle kam besonders den Flüchtlingen zu gute, die rechtlichen Beratungsbedarf hatten.
Der internationale, ökumenische Arbeitkreis“ Hand in Hand“ und die Flüchtlingsberatungsstelle der ev. Kirchengemeinde haben viele Jahre einvernehmlich und zum Wohle der Flüchtlinge zusammengearbeitet.
Gerade in der Zeit der gestiegenen Anforderungen in der Flüchtlingsarbeit wollen wir unsere Unabhängigkeit beibehalten und unser Konzept, nicht nur für die Flüchtlinge sondern mit den Flüchtlingen zusammenzuarbeiten, vertiefen.
An dem Beispiel, dass aus anfänglichen Kontakten zu Flüchtlingsfamilien  bis heute freundschaftliche Beziehungen bestehen, zeigt uns, das wir sind auf dem richtigen Weg sind.
Integration ist ein langer, nachhaltiger Prozess, zu dem wir auch weiterhin unseren ehrenamtlichen Beitrag im Internationalen, ökumenischen Arbeitskreis „ Hand in Hand“e.V. leisten möchten.

Anne Fink

IMG_9524(2)IMG_9599 (1)cropped-img_94931.jpgcropped-img_9555.jpgFoto Pressetermin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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